GEBET IM EINKLANG
In unseren MIP-Gruppen nennen wir die spontane, vom Heiligen Geist geleitete Art des Betens: Gebet im Einklang oder einmütiges Gebet.
Im ersten Kapitel der Apostelgeschichte lesen wir davon, wie die Jünger nach Jesu Kreuzigung «einmütig» zusammen beteten und der Heilige Geist danach ausgegossen wurde.
Einmütiges Gebet lässt sich mit einem guten Gespräch vergleichen. Mit einem Ohr hören wir auf die Stimme des Heiligen Geistes und sind so verbunden mit IHM. Mit dem anderen Ohr hören wir unserem Gegenüber aufmerksam zu. Beten ist ein Herzensgespräch mit Gott in der Gewissheit, dass ER uns liebt. Mit dieser Haltung als geliebte Töchter des Vaters aller Vaterschaft kommen wir, so wie wir sind, zu IHM. Jede Frau hört von Gott. Es sind wie einzelne Puzzleteile, die wir zusammentragen, welche schlussendlich ein Gesamtbild ergeben. Ich erlebe es immer wieder als ermutigend, sich im Gebet auf ein Anliegen zu fokussieren, bis der Heilige Geist nichts Weiteres mehr aufzeigt. So gewinnen unsere Gebete an Stosskraft.
Gebet im Einklang lässt sich auch am Beispiel der Mammutbäume illustrieren. Diese gewaltigen Riesen haben recht flache Wurzeln, verflechten sich aber mit jenen von benachbarten Mammutbäumen. Das kraftvolle Wurzelgeflecht sorgt dafür, dass sich die Bäume gegenseitig stützen und Halt geben. In unseren MIP-Gruppen geschieht durch das gemeinsame Beten im übertragenen Sinn etwas Ähnliches. Wir glauben und stehen füreinander ein und beten ermutigende Bibelworte über unseren Kindern und Situationen, damit Gott verherrlicht und SEIN Reich in unseren Familien und Schulen weitergebaut wird, bis Jesus wiederkommt.
Elisabeth Hoefliger, Regionalkoordinatorin Ostschweiz