Virtuelle Dankesfeier

Wir möchten Gott danken, für das was er im vergangenen Jahr getan hat und möchten uns durch die Zeugnisse gegenseitig ermutigen!

Juli 2020

Im Februar 2019 haben wir einen Termin für das Elterngespräch unseres grossen Kindergärtlers abgemacht, das gut einen Monat später stattfinden sollte. Da überkam mich plötzlich der Gedanke, dass unser Sohn noch nicht bereit ist für die 1. Klasse im Sommer 2019. Ich wälzte diese Idee für mich allein 2 Wochen lang, fast Tag und Nacht. Aber nicht einmal meinem Mann erzählte ich was davon. Dann, etwa 3 Wochen vor diesem Termin teilte ich dieses Anliegen dann doch mit meinen Mips, und wir beteten dafür, dass ich die Entscheidung, ob Übertritt in die 1. Klasse oder Kiga-Wiederholung, annehmen kann.
Am SELBEN Nachmittag rief mich die Kindergärtnerin an... Ob beide, mein Mann und ich, dann ans Gespräch kommen können. Weil sie dafür wäre, dass unser Jüngster nochmals ein Jahr in den Kiga gehen sollte... Was für ein Timing - Gott kommt spätestens rechtzeitig!!! Jetzt, ein Jahr später, ist er total bereit für die 1 Klasse.
Und ich bin Gott sooo dankbar für das geschenkte zusätzliche Kiga- Jahr!

Februar 2020

Beim Elterngespräch in der 5. Klasse sagte die Lehrerin meiner Tochter, dass sie eine sehr gute Schülerin sei und dass sie sehrwahrscheinlich in die Bezirkschule kommen werde. Das freute meine Tochter, da sie selber diesen Wunsch hatte. Dann im Sommer kam sie in die 6. Klasse. Die Schule wurde sehr streng und die Noten machten einen Taucher. Meine Tochter hatte Mühe mit lernen und die Motivation, etwas für die Schule zu machen, war verschwunden. Dann stand das Übertrittsgespräch vor der Tür. Die Lehrerin teilte uns mit, dass unsere Tochter in die Bezirkschule kommen wird. Wir freuten uns, wussten aber, dass sie an den Noten arbeiten musste um ihr Ziel zu erreichen. Dann kamen weitere sehr schwierige Tests und schliesslich war die Mathematiknote ungenügend. Ich hatte den Eindruck, dass die Lehrerin so streng war um die Kids zu testen und ihnen zu zeigen, dass es in der Oberstufe streng wird. Ich konnte ihre Vorgehensweise nicht verstehen. Ich fühlte mich wie ausgeliefert und ohnmächtig, da ich nichts machen konnte. Es ging mir nicht darum, dass meine Tochter unbedingt in die Bezirkschule kommen musste. Im MIP beteten wir für die Angelegenheit. Eines Morgens kam meine Tochter zu mir und erzählte, dass sie einen speziellen Traum hatte: „Sie hatte sich selber gesehen und sie hatte ganz schiefe Zähne, es sah schlimm aus, sagte sie. Dann schlief sie ein und als sie am nächsten Morgen erwachte hatte sie ganz schöne Zähne und alle waren gerade". Gott sprach durch den Traum zu mir und ich wusste sofort, was das bedeutet: es wird alles gut. 
Ein paar Wochen später, als meine Tochter ihr Zwischenbericht in den Händen hielt und klar war, dass sie im Sommer in die Bezirkschule wechseln darf, war sie überglücklich. Es zeigte mir wieder einmal ganz klar: Gott steht uns bei in jeder Situation und kennt unsere Herzenswünsche.

Mai 2020

Unsere MIP-Gruppe bestand lange Zeit aus zwei Personen. Wir beteten oft, dass doch junge Mütter mit schulpflichtigen Kindern dazustossen würden, denn unsere Kids gehen nicht mehr hier zur Schule. Und letztes Jahr geschah das Wunder: Es kam eine Anfrage, dann die Nächste und heute beten wir zu sechst! Wir sind so dankbar, dass wir einen lebendigen Gott haben, der unsere Wünsche und Anliegen kennt. Wir freuen uns darauf uns bald wieder zu treffen, um unseren Gott zu preisen und ihm unsere kostbaren Kinder, die Schule und Lehrer anzuvertrauen.

Mai 2020

Mein Sohn ist im vierten Lehrjahr, kurz vor dem Abschluss. Er hat starke Prüfungsängste und ist an Prüfungen oft blockiert. Diese Coronakrise ist für ihn nun ein riesiges Geschenk, weil er keine schriftlichen und mündlichen Prüfungen hat sondern seine Erfahrungsnoten zählen. Er musste nur die praktische Prüfung, sowie diverse Vertiefungsarbeiten erstellen. Als er die Entscheidung des Bundesrates gehört hat, konnte er durchschnaufen. Ich sehe es als ein Geschenk von Gott, dass er ihm das erlassen hat!

Mai 2020

Es ist so gut, dass wir in einer Zeit leben, in der wir durch verschiedenste Kommunikationswege doch miteinander verbunden bleiben können. Wir hatten uns am Anfang der Coronazeit auch überlegt, wie wir die so guten und auferbauenden Zeiten irgendwie aufrechterhalten können. Da wir aber nicht alle auf die gleichen technischen Hilfsmittel zählen können wurde es doch erst mal zu einer Herausforderung. Nun sind wir jeweils immer zu zweit am Telefon, im Wechsel, miteinander am beten und dies nicht nur zu unserer MIP-Zeit am Freitag, sondern zusäzlich auch noch am Dienstag. Diese Art miteinander verbunden zu sein hilft uns, uns gegenseitig zu ermutigen, uns auch erst mal zu hören und auszutauschen und somit erlebe ich es als eine sehr wertvolle Zeit so im Unterwegssein zusammen. Wir spürten schon lange als Gruppe, wie wichtig es ist füreinander da zu sein. Gerade in dieser Zeit des sozialen Abstandes tut es um so besser, doch füreinander da zu sein. Ich bin sehr dankbar, dass wir so als Gruppe doch miteinander unterwegs sein dürfen und auch stolz auf meine Freundinnen, welche sich doch immer wieder die Zeit nehmen, obwohl die Kinder zu Hause sind und Hilfe brauchen, um eine halbe bis eine Stunde für unsere Kinder und die Schulen zu beten. Somit sind wir alle gespannt auf das Wiedersehen und freuen uns jetzt schon sehr darauf - denn soziale Nähe kann doch nicht mit dem Telefon ersetzt werden.
Ich gebe Gott die Ehre, dass wir so zusammengewachsen sind, dass es uns ermöglicht trotz der Situation miteinander unterwegs zu sein.
Ich ermutige alle, bleibt dran, denn der Lohn wird erst im Himmel in der ganzen Fülle ersichtlich sein und ihr braucht einander, gerade jetzt erst recht!

April 2020

Seit sieben Jahren beten wir für einen guten Freund für meinen fast erwachsenen Sohn. Nie durfte er so eine besondere Freundschaft schliessen, es stimmte nicht, oder jemand zog weg. Dies hinterliess bei unserem Sohn Spuren. 

Nun ist zwanzig Jahre alt und seit kurzem im Technikteam einer Gemeinde und bildet gemeinsam mit den anderen vier Männern auch eine Kleingruppe. Mit einem versteht er sich besonders gut, er tickt ähnlich. Vergangenes Wochenende hat er mit ihm telefoniert, was er sonst nie macht, das ist wirklich ein riesen Wunder. Heute Morgen im MIP- Gebet habe ich Gott gedankt und es kamen mir Tränen, weil es mich so berührte. Ich möchte einfach allen Mut machen, die in einer ähnlichen Situation sind und die Kinder keinen sozialen Anschluss haben. Es lohnt sich weiter zu beten und dies Gott immer wieder zu bringen. Er wird unsere Gebete erhören. Wie schön, dass unser Sohn in der Lehrabschlussphase nun einen Freund gefunden hat, der auch an Jesus glaubt und mit ihm unterwegs ist auch im Suchen nach einem festen Arbeitsplatz in Zukunft.

April 2020

Seit dem Lockdown und seit wir uns in unseren Gruppen nicht mehr sehen können, ist eine schwierige Zeit auf uns zugekommen. Mit dem Homeschooling umso mehr. Wir als MIP-Gruppe treffen uns nun per Whatsapp immer am Mittwoch um 20.15Uhr. Jeweils eine Mutter bereitet eine Stunde vor und führt per Whatsapp durch die Stunde hindurch. Vorher werden noch die Anliegen und das Danken per Nachrichten ausgetauscht, damit wir uns nachher voll und ganz aufs Gebet konzentrieren können. Es ist natürlich nicht daselbe wie wenn man die anderen Mütter in greifbarer Nähe hat. Aber es ist ermutigend, wenn man weiss, die anderen Mütter sind nun auch am Beten. Und bei Gott ist es nicht wichtig, ob man nah beieinander ist, er hört uns und ist auch so unter uns. Es ist für uns wie ein Anker in dieser Zeit. Wir werden immer wieder neu ermutigt dran zu bleiben mit unseren Kindern daheim. Ich habe fünf Kinder nun daheim, die alle auf einem anderen Schullevel sind. Manchmal sollte ich gleichzeitig bei allen Fünfen sein. Aber ich bin Gott unendlich dankbar für seine Fürsorge. Es geht bei uns im Homeschooling erstaunlich gut und die Grösseren arbeiten recht selbständig. Ich würde sagen, bei uns ist eine Ruhe eingekehrt, die wir vorher so nicht hatten, da die Kids immer soviele Termine hatten und beim Mittagessen immer so ein Trubel war, da sie ja gleich wieder in die Schule mussten. 
Ich möchte euch hiermit alle ermutigen dran zu bleiben und gerade in dieser Zeit nicht nachzulassen. Es wird ein Segen darauf sein, da bin ich mir sicher.

April 2020

Ich möchte Gott danken, dass er gut ist!
Unsere Töchter (18, vor den Maturaprüfungen und 23, am Bachelor schreiben) und ich erleben eine Nähe wie wir sie sonst nie hätten erleben können.
Probieren wir doch das Gute in der Situation zu sehen.
Gott sorgt für uns!

November 2019 

Ein Pausenplatz in unserem Schulhaus wurde gesperrt, um ihn als Materiallager für Bauarbeiten zu nutzen. Den Kindern blieb dadurch noch weniger Platz um sich zu erholen und Konflikte häuften sich. Die Lehrpersonen haben sich für andere Lösungen eingesetzt, trotzdem passierte nichts. Eine Woche nach dem Gebet von MIP- Müttern wurde der Platz kommentarlos wieder zum Spielen freigegeben.

 

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